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press release 7/2015

Heizung - Klima - Lüftung:
am Ende steht meist ein Lochblech!

Man unterscheidet in versch. Luftverteilungssysteme: in Mischlüftung, örtliche Mischlüftung, Quelllüftung und Verdrängungslüftung.
 
Die Luftauslässe können sowohl geometrischen Formen entsprechen wie z.B. rechteckig, quadratisch oder rund, es können aber auch freie Formen gewählt werden, z.B. organisch oder winkelig. Es gibt Drallauslässe, Lüftungsgitter mit starren oder verstellbaren Lamellen, Schlitzauslässe, Düsen, Tellerventile oder Gitter. In jedem Fall besteht der Austrittskörper aus einer gelochten oder gelaserten Metallfläche. Der zylindrische oder rechteckige Austrittskörper für die Quelllüftung ist meistens mit einem Lochblech verkleidet. Es gibt auch Quellluftauslässe, die direkt in den Baukörper integriert  sind, z.B. um Säulen oder als Blumenkasten oder sogar mitten im Raum (Foto).
 
Lochbleche finden ihren klassischen Einsatz dort, wo Luftdurchlässe funktional und dekorativ verkleidet werden müssen. Die kreativen Anforderungen der heutigen Architektur haben Lochbleche als architektonische Stilmittel entdeckt, optisch als Gestaltungselement, funktional  nahezu unsichtbar. Der Kreativität in Material, Farbe und Form (Lochungen) sind keine Grenzen gesetzt.
 
Durch fortgeschrittene Bautechnik werden heute schall- und wärmedämmende Ergebnisse erzielt, die keinen natürlichen Luftaustausch mehr zulassen. Mit dem Einbau von speziellen Lüftungen wird ein optimaler Luftaustausch gewährleistet durch kontrollierte Wohnungs- und Bürolüftungssysteme, aber auch durch geregelte Zu- und Abluftanlagen und Durchlässe im Kühl- und Heizfall.
 
Es gilt die hohen Anforderungen, die die moderne Bauplanung stellt, zu erfüllen. Die Lüftungen sollten gemäß den Anforderungen nach DIN 18017 „Lüftung von Bädern und Spülaborten ohne Außenfenster mit Ventilatoren“ gefertigt sein.
 
Passive Kühlkonvektoren können sowohl in der Zwischendecke integriert als auch unterhalb der Decke sichtbar platziert werden. Das Funktionsprinzip für beide Varianten ist identisch - die zwischen den Lamellen abgekühlte Luft fällt nach unten durch die Decke und saugt (Induktion) immer wieder neue Raumluft in den Konvektor. Dieses Prinzip funktioniert völlig geräuschlos und ohne mechanischen Verschleiss. Ein Lüftungsgitter (Sichtschutzgitter / Lochblech etc) ist aus optischen Gründen empfehlenswert. Die Öffnungen, Schlitze, Gitter, Schattenfugen oder andere Nachströmöffnungen sind mit ca. 50 % Öffnungsquerschnitt der Konvektoransichtsfläche zu bemessen.
 
Wer zum Beispiel ‘häßliche’ Heizkörper verstecken möchte, sollte versuchen, den Luftstrom so wenig wie möglich zu stören – ausreichend große Zu- und Abluftöffnungen sind dabei Pflicht. Eine Heizkörperverkleidung, die den Spagat zwischen guter Optik und effizienter Wärmeverteilung optimal meistert ist eine Lochblechverkleidung mit ausreichend großem Luftdurchlass - egal ob mit Rund- oder Quadratlochungen!
 
Die Firma Moradelli Metal Design GmbH in Kirchheim bei München bietet auch eine große Anzahl von verschiedensten Zierlochungen an. Fragen Sie nach dem kostenlosen Katalog, schauen Sie sich im Musterraum der Firma um und lassen Sie sich persönlich beraten.
 
Moradelli Metal Design GmbH, Daimlerstr. 1,
85551 Kirchheim bei München,
Tel. 089/900001-0, Fax 089/9044466,
Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!, www.moradelli.de
H.-P. Junginger
 

Fotos: Moradelli


Heizkörperverkleidung mit Quadratlochungen in Privatwohnung München


Moderner Raumteiler (Heizung-Klima-Lüftung) im Besprechungsraum einer gr. Messebaufirma Nähe München


Lüftungschlitze unter Fenster im Fahrgastraum von Motorschiff auf dem Starnberger See


press release 6/2015

Das Parkhaus, die Visitenkarte einer Stadt

Lochblechfassaden sind nicht nur optisch schön, sondern auch praktisch

Architektur und Bauweise haben sich verändert. Anders als früher werden Parkhäuser heute vielfach als Aushängeschild angesehen. Sie öffnen den Weg in die Stadt. Ein einladender Empfang wird gefordert. Die Zahl der Parkhäuser ist in den vergangenen Jahren deutlich gewachsen. Natürlich sind Parkhäuser in erster Linie Mittel zum Zweck: Sie sollen möglichst ökonomisch und platzsparend Parkraum zur Verfügung stellen – in Innenstädten, an Märkten und Einkaufszentren, an Kliniken und anderen stark frequentierten Einrichtungen, wie Bahnhöfen und Flughäfen. Funktionalität und Nutzenfreundlichkeit sind gefragt.

Die kreativen Gestaltungsmöglichkeiten konzentrieren sich auf das Äußere, betreffen also die Fassade, das Dach, die Treppenhäuser und die Gebäudeform. Die Fassade als Blickpunkt. Die äußere Hülle lässt erstaunlich viele Gestaltungsvarianten zu. Ob Gitterroste, Edelstahlgewebe, Glaselemente, Lochblechkassetten aus Aluminium, Streckmetallelemente, Trapezbleche, Beton- oder Holzelemente: Werkstoff, Form und Farbe lassen kaum Wünsche offen. Edelstahlfassaden sind zwar je nach Bemusterung und Materialanteil kostenintensiv, strahlen dafür aber auch eine hohe Wertigkeit aus. Lochbleche sind besonders prädestiniert für Parkhäuser, denn mit ihnen wird eine homogene Flächenwirkung erzielt und sie gewährleisten auch eine optimale Be- und Durchlüftung. Es gibt vielfältige Oberflächenbeschaffenheiten und Farbgebungen. Parkhausfassaden aus Lochblech eignen sich auch besonders für eine Begrünung und die möglichen Lichteffekte am Abend sind reizvoll.

Die Frage am Anfang sollte sein: welche genauen Kriterien soll das
Parkhaus erfüllen um zu einer optimalen Lösungen zu gelangen.

Beispiele/Referenzen in Deutschland und in Schweden:
- Parkhaus Condor Campus, Flughafen Frankfurt (700 Stellplätze)
- Park & Ride Parkhaus, München (89 Stellplätze)
- Quartiergarage Parkhaus, Landau an der Isar (92 Stellplätze)

Beispiel: Parkhaus von Atollen, Jönköping
Ein Parkhaus über das man spricht

„Das vielleicht Spektakulärste, was die Einwohner von Jönköping je in ihrer Stadt - eine Universitätsstadt im Süden von Schweden -
gesehen haben, können wir jetzt am Parkhaus von Atollen bewundern, genau im Blickpunkt der Autofahrer, die in den darunter befindlichen Kreisverkehr hineinfahren. Regierungspräsident Erik Dahlbergh hätte an dem Bild seine wahre Freude, denn es ist sein großartiges Bildwerk Suecia antiqua et hodierna, das hier entsteht,“ so schrieb die schwedische Tageszeitung von Jonköping.

‘Suecia antiqua et hodierna’ heißt ‘Das frühere und das heutige Schweden’ und ist ein topografisches Werk - ein Kupferstich - aus dem Schweden der Großmachtzeit. Das Werk beinhaltet 353 Darstellungen und auf einer ist Jönköping im 17. Jahrhundert zu sehen. Und jetzt kann man das Jönköping-Bildwerk am Parkhaus des Atollen bewundern. „Ich wollte etwas Neues für Jönköping haben, etwas, das von der Geschichte der Stadt erzählt. Als ich dann in Bo E. Karlssons Buch „Jönköping - die neue Stadt” herumblätterte, kam mir diese Idee hier“ sagt Gunilla Gustafsson, die Architektin bei Tengborn und fügt hinzu „Ich hatte den Eindruck, dass bei Parkhäusern generell mit zuviel Glas gearbeitet wird.“

Aber wie sollte man ein altes Bild auf ein modernes Fassadenblech übertragen? Und ohne, dass der vom Bild ausgehende Eindruck verloren geht? Das ist durch eine gute Zusammenarbeit zwischen Architekt, Grafiker und Bauarbeitern gelungen. Das Originalbild wurde vom Grafiker Håkan Paulsson digital in verschiedenen Nuancen bearbeitet.

255 Lochblechkassetten aus Aluminium wurden in der richtigen Reihenfolge - gemäß dem Montageschema des deutschen Unternehmens Moradelli, das auf Metalldesign spezialisiert ist - zusammengesetzt. Alle Kassetten haben individuelle Muster mit unterschiedlich großen Löchern, die im Gesamteindruck das Bild von Dahlbergs prächtigem Werk bilden. Moradelli nennt die Übertragung vom Foto auf die Maschine Moradelli PerfoART. Für die Konstruktion und Montage war das lokale Unternehmen JPAB
(Jönköpings plåtslageri AB) verantwortlich. „Dass wir, ein Unternehmen aus Jönköping, diesen Auftrag bekommen haben, ist natürlich ganz toll,” sagt Geschäftsführer Joakim Svahn.

Die Architektin, Gunilla Gustafsson, wollte ein „Lochbild”, das bei unterschiedlichter Beleuchtung unterschiedlich aussieht. Um einen richtig starken Effekt zu haben, muss man das Werk aus der Entfernung betrachten.

Aus nächster Nähe sieht man Löcher von 6 bis 30 Millimetern. Das Bild, das jetzt die Fassade des Parkhauses bildet, ist eine einzigartige Montage und etwas ganz Tolles, das es im Großen und Ganzen landesweit so nur in Jönköping gibt, schrieb die schwedische Tagespresse!


Parkhaus Atollen, Jönköping in Süd-Schwerden (Moradelli PerfoART-Fassade nach Fotovorlage)


Moradelli Metal Design GmbH
Daimlerstraße 1
85551 Kirchheim bei München (Germany)
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www.moradelli.de
H.-P. Junginger

PRESSEINFORMATION 3/2015

Neues Audi Terminal am Kinzigbogen in Hanau

Mitte Mai 2014 erfolgte der Spatenstich der Automobilpartner Hanau AG für ein repräsentatives Bauprojekt am Hanauer Standort: Auf dem insgesamt über 13.500 Quadratmeter großen Gelände an der Luise-Kiesselbach-Straße 17 im Kinzigbogen entstand innerhalb von knapp zehn Monaten einer der modernsten Handelsbetriebe Deutschlands, gebaut in der Audi terminal Architektur.
Die feierliche Eröffnung fand Anfang Februar 2015 u.a. mit Willkommensangeboten (sprich: Preisnachlässen) statt.

Das architektonisch ansprechende Gebäude umfasst 750 Quadratmeter Verkaufsfläche und eine hochmoderne Werkstatt. Neben der Neuwagenausstellung für 50 Fahrzeuge beherbergt das Audi Zentrum Hanau eine Präsentationsfläche für weitere rund 150 Gebrauchtwagen und bietet langfristig knapp 50 Arbeitsplätze.

Das Audi Zentrum Hanau ist ein Projekt der Automobilpartner Hanau AG, einem Zusammenschluss von mehreren Unternehmern aus der regionalen Automobilwirtschaft: Marcus und Frank Müller vom Autohaus Best aus Mühlheim, Ulrich Liebsch und Iris Geiger-Schreiber vom Autohaus Gelnhausen aus Linsengericht und dem Unternehmensverbund der  APM AG aus Eschborn.
Sie beweisen unternehmerischen Mut und gestalten die Zukunft, gemeinsam haben sie sieben Millionen Euro in den repräsentativen Neubau investiert.

Moradelli Metal Design GmbH in Kirchheim bei München lieferte die spezielle Lochblechfassade im einmaligen Audi Corporate Identy Design. Ca. 500 qm Fassadenfläche wurden mit dem typischen gelochten Audi-Wabenblech aus Aluminium verkleidet. Jetzt glänzt die Fassade silbrig in der Sonne und ist für den Betrachter sofort als Audi-Vertriebszentzrum zu erkennen.

Informationen unter
Moradelli Metal Design GmbH, Daimlerstr. 1, 85551 Kirchheim bei München,
Tel. 089/900001-0, Fax 089/9044466, Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!, www.moradelli.de
Text und Fotos: H.-P Junginger

PRESSEINFORMATION 2/2015

Lochblechfassaden in Hanau zeigen historische Stadtszenen

Es zeugt von hoher Kunst, wenn man historische Motive mittels einer gelochten Metallfassade darstellen kann. Nachdem sich die Suche nach einem technologisch und mit Knowhow entsprechend ausgestatteten Hersteller anfänglich schwierig gestaltete, hat letztendlich die Firma         Moradelli Metall Design GmbH nunmehr die geplanten Lochblechfassaden Mitte/Ende 2014 für das „Klara“-Gebäude am Marktplatz in Hanau fertiggestellt. Die großen goldeloxierten Metallflächen, die im Lochblechraster (Moradelli PerfoART) angefertigt wurden, zeigen historische Hanauer Marktplatzszenen, hervorragend umgesetzt mit gewünschter Tiefenwirkung.

Die auf den Metallflächen zu sehenden Szenen, ausgesucht vom „Klara“-Architekten Ulrich Wagner, gehen auf historische Schwarzweiß-Aufnahmen aus dem 19. und anfänglichen 20. Jahrhundert zurück. Der Lochblechhersteller Moradelli in Kirchheim bei München scannte sie ein und entwickelte sorgsam die nötigen Maschinenprogramme. Größe und Dichte der vielen tausend eingestanzten Löcher ergeben dadurch ihre große Bildwirkung. Die Löcher messen zwischen zwei und vierzehn Millimetern. Das Material: 900 m² Aluminium, 3 mm stark, nachträglich E6/C32 hellbronze eloxiert.

- An der Ecke zur Salzstraße und in den Treppenhäusern zur Markt-Tiefgarage ist eine Szene zu sehen, die von einer Postkarte um das Jahr 1915 stammt. Es herrscht darauf reges Treiben, in der Bildmitte ist ein Wagen der 1908 in Betrieb gegangenen Hanauer Straßenbahn abgebildet. Am rechten Bildrand deutlich zu erkennen der Zangenbrunnen aus dem Jahr 1621.  (1)
- Auf der kurzen Gebäudeseite gegenüber vom Sparkassen-Haupteingang ist ein Postkartenmotiv um 1920 abgebildet mit einem Blick über den Marktplatz zum Rathaus. Im Vordergrund steht der 1615 errichtete Rabeneckbrunnen. Die Bürgerhäuser zur Hammer- und Fahrstraße haben stolze Ecktürme.  (2)
- Auf der Kaufhof-Seite ist ein Markttag aus der Zeit um 1830/40 zu sehen. In der Mitte des Platzes steht der damalige Röhrenbrunnen, der dort 1896 dem Brüder-Grimm-Denkmal weichen musste.  (3)
- Auf der Marktplatz-Seite schließlich eine Ansicht des Platzes um 1820. Interessant an dieser Darstellung ist die illustration der damaligen „Franzosenzeit“ (Hanau stand unter französischer Herrschaft). Es patroullierten Soldaten mit dem Zweispitz und auch einige Zivile trugen den „Napoleonshut“.  (4)
 
Wieder einmal ein Beweis der vielfältigen Anwendung von Lochblechen. Bei kontrastreichen Vorlagen werden Lochblechraster erzeugt, die ihren Reiz sowohl in der Fernwirkung als auch aus der Nähe betrachtet entfalten. Die Fassaden schützen, sichern und betonen Gebäude, sie tragen massgeblich zur Aussenwirkung des Objektes bei.

Zu den Lochblechen


Informationen unter
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Text und Fotos: H.-P Junginger

Bell tower with interesting perforated metal paneling

Einweihung Mitte Oktober 2014:
Glockenturm mit interessanter Lochblechverkleidung
 
Vier Architekturbüros haben Vorschläge für den Glockenturm eingereicht, ein Preisgericht (mit Vertreter der evangelischen Gemeinde und Poings Bürgermeister Albert Hingerl) entschied sich einstimmig für den Entwurf des Architekturbüros Keune und Hübschmann in München. Das Modell zeigte einen schlanken (Grundfläche: 4 mal 2,55 Meter), 25,3 Meter hohen Turm, in dem drei Glocken übereinander angeordnet sind.
 
Vor dem Eingang zum evangelischen Kirchengebäude der Christuskirche an der Gebrüder-Asam-Straße im Zentrum von Poing steht er nun - ein 25,3 m hoher Kirchturm. Eine moderne Stahlkonstruktion, verkleidet mit außergewöhnlich gestaltetem Lochblech. Ein Spezialtransportunternehmen hat ihn Mitte September geliefert, mit einem Schwertransport und einem Gesamtgewicht von 62 Tonnen, nahezu komplett montiert. Allein die Ladung, also der eigentliche Stahlturm, wog 30 Tonnen. Das Fahrzeug hatte, so der Polizeibericht, eine Länge von 30,4 Metern, eine Breite von 4,8 Metern und eine Höhe von 4,4 Metern. Die Stahlkonstruktion wurde vom niederbayerischen Bogen im Bayerischen Wald nach Poing transportiert - hergestellt hat die Grundkonstruktion die dortige Stahlbaufirma Prebeck. Der Glockenturm mit Lochblechverkleidung ist mit einer halbtransparenten Metall-Haut umspannt.
 
Nach Vorgaben der Architekten wurden hier quadratische Öffnungen eingeschnitten, in denen wiederum Zwischenstege verblieben, die die Form des Kreuzes ergeben. Die Metallfassade ist unterteilt in 125 einzelne Bleche, die leicht schräg aufgesetzt sind, die Kreuze jedoch verlaufen senkrecht. Um die Fassade noch spannender zu gestalten, verläuft über die Gebäudefläche zusätzlich ein leichter Winkel von 10°. Dies führte vor allem in der Produktion der Eckbleche zu hohen Anforderungen an die beteiligten Firmen. Ausgeführt wurden die Bauteile in Aluminium mit einer Materialstärke von 4 mm (eloxiert im Farbton C31). Sie werden im Sonnenlicht glitzern, sagt Pfarrer Michael Simonsen, womit er recht hat! Die Firma Moradelli Metal Design GmbH aus der Nachbargemeinde Kirchheim hat die Fassadenbleche hergestellt. Die Bleche wurden dort mit modernster Wasserstrahltechnik geschnitten inkl. der komplizierten Geometrie der Aussenkontur. Anschliessend wurden dort alle Bleche um 50 mm abgekantet, um die Verbindungselemente zur Unterkonstruktion aufzunehmen.
 
Der Kirchturm ist für drei Glocken konstruiert. Die Glocken ließ die Fachfirma Dürr in der Eifel gießen, in einer kleinen und renommierten Gießerei der Benediktinerabtei Maria Laach: Die große Glocke wiegt ca. 820 kg. Sonntagsglocke mit der Inschrift: "Dies ist der Tag, den der Herr macht; lasst uns freuen und fröhlich an ihm sein" (Ps. 118,24). Die mittlere Glocke ca. 535 kg. Betglocke mit der Inschrift: "Lobe den Herrn, meine Seele und vergiss nicht, was er dir Gutes getan hat" (Ps. 103,2). Die kleine Glocke wiegt etwa 375 kg. Taufglocke mit der Inschrift: "Ein Herr, ein Glaube, eine Taufe" (Eph. 4,5). Zum ersten Mal ertönten die drei Glocken gemeinsam am Kirchweihsonnstag (19.10.2014). Alle drei Glocken zugleich werden nur zu ganz besonderen Anlässen in Gang gesetzt. Ab sofort läutet dreimal täglich die Betglocke.
 
Die Lochblechverkleidung ist wieder ein Beweis für den vielfältigen Einsatz von
Lochblechen in der Architektur.

Zu den Lochblechen



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Text und Fotos: H.-P Junginger

Audi Fassaden

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Berlin

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Provex

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Jönköping Schweden

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